Energetik und Wissenschaft – (k)ein Widerspruch?

Mit meiner Stute Björk

Mit meiner Stute Björk, Jahrgang 1994

Dienstleistung ist eine persönliche Sache. Da will man natürlich auch etwas über den Menschen wissen, dem man sich und / oder seine Tiere anvertraut. Auf dieser Seite möchte ich Euch etwas über mich selbst, einige Tiere – vor allem (Island)pferd und Hunde, die mein Leben bereichtert haben und es noch immer tun sowie meine Ausbildungen erzählen..

„Eigentlich“ bin ich ja Lebensmittel- und Biotechnologin und beschäftige mich daher viel mit der Naturwissenschaft. Nach meinem Studium habe ich auch mehrere Jahre im Bereich Lebensmittelanalytik und später dann als Qualitätsmanagementbeauftragte gearbeitet. Mittlerweile habe ich mich nun nach längerer nebenberuflicher Selbständigkeit und einem Umzug von Oberösterreich nach Kärnten von meinem ursprünglichen Berufsfeld verabschiedet und arbeite seit 2018 hauptberuflich als Tier- und Humanenergetikerin.

Durch den für mich völlig unerwarteten und viel zu frühen Tod meines Bruders stellten sich 2009 die Weichen neu. Durch meine damals wohl als „verhaltensoriginell“ zu bezeichnende Stute Björk hatte ich die Cranio-Sacrale Balance bereits kennengelernt und war von den Ergebnissen überzeugt. Am Rande zu einem Burnout fand ich dann auch selbst den Weg zu dieser Methode. Fasziniert hatten mich diese Themen schon lange, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, sie selbst auch anwenden zu können. Für mich war es eine völlig neue Erfahrung, mich auf die Dinge einfach einzulassen und nicht für alles eine (wissenschaftlich haltbare) Erklärung zu haben. 2013 begann ich dann, nebenberuflich als Tier- und Humanenergetikerin zu arbeiten.

Anfangs legte ich den Schwerpunkt auf die Behandlung von Pferden. Schnell erkannte ich aber, dass Mensch und Tier und ganz besonders Pferd und Reiter – beeinflussen sie sich doch auch körperlich beim Reiten gegenseitig – eine ganz besondere Einheit darstellen. Und so war es für mich logisch, meine Dienstleistungen auch für Menschen anzubieten.

Energetik, Bewegung und Ernährung – eine ganzheitliche Betrachtungsweise

Mit Themen wie Hufbearbeitung, Ausrüstung und verschiedensten Trainingsmethoden und Reitweisen habe ich mich schon lange vor der Zeit meiner Selbständigkeit durch mein eigenes Pferd beschäftigt.
Dass richtige Ernährung wichtig ist, ist allgemein bekannt und da ich mich bereits in meinem Studium mit Themen wie Biochemie, Nähr- und Vitalstoffen beschäftigt habe, war eine intensivere Auseinandersetzung damit für mich naheliegend. So folgte eine Ausbildung im Bereich Pferdefütterung.
Um längerfristig positive Auswirkungen zu erzielen, halte ich es für wichtig, sich auch mit den Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen und diese positiv zu verändern. Dazu gehört auch das Erkennen und Verändern ungünstiger Bewegungsmuster oder Schonhaltungen. Da auch ich selbst von Haltungsschwächen betroffen bin, war mir in diesem Bereich nicht nur die korrekte Gymnastizierung von Pferden, sondern auch die des Reiters ein Anliegen. Der Besuch der Ausbildung zum „Gesundheitstrainer Wirbelsäule“ und die Auseinandersetzung mit Faszien und Körperwahrnehmung war für mich die logische Konsequenz.

(Island)pferde

Lilja

Mit meiner Jungstute Lilja bei der Energiearbeit

Meine ersten näheren Pferdekontakte hatte ich in meiner Kindheit zu Islandpferden, die damals in Österreich noch nicht so extrem häufig anzutreffen waren wie heutzutage. Auch Skandinavien und Island im speziellen haben mich schon früh in ihren Bann gezogen und ich bin froh, dass ich dieses faszinierende Land noch vor dem großen Hype erleben durfte.
Nachdem ich 2003 nach einer langen Pause wieder zu reiten angefangen hatte, dauerte es noch einige weitere Jahre bis nun seit über 10 Jahren die Stute Björk mein Leben bereichert und seit 2012 mein aus ihr gezogenes Fohlen (mittlerweile auch schon fast erwachsen) Lilja.
Ich bin sicherlich keine typische Islandpferdereiterin, meine beiden Damen sind im Stall auch die einzigen Islandpferde, aber natürlich habe ich mich über die Jahre ganz besonders mit den Eigenheiten dieser Rasse (und den zugehörigen Menschen) auseinandergesetzt.
Selbstverständlich arbeite ich mit allen Pferderassen gerne (auch wenn mich die Großen mit meiner überschaubaren Körpergröße manchmal an meine Grenzen bringen *gg*), aber mein Herz gehört den Islandpferden.

Björk frá Myrum ist 1994 in Island geboren, 5-Gängerin mit schwer zu trennenden Gängen und körperlichen Problemstellungen.
Aufgrund ihrer Vergangenheit ist Björk mit einem phasenweise etwas dünnen Nervenkostüm ausgestattet und hat vor allem beim Reiten nach wie vor Stress. Sie ist vom Boden sehr gut ausgebildet und legt sehr viel Wert auf die richtige Kommunikation. Abgesehen von ihren Eigenheiten ist sie sehr sanftmütig und wird auch regelmäßig für Reitpädagogik eingesetzt.

Lilja vom Fürstenhof wurde 2012 in Österreich geboren, Tochter von Björk, vermutlich 4-plus- Gängerin, klar getrennte Grundgangarten, wird vorerst noch ohne Tölt gearbeitet. Nervlich extrem stabil, hat aber von Geburt an mit körperlichen Problemstellungen zu tun, weshalb sie vorerst auch noch sehr wenig geritten wird.

Qualifikationen

Das ganze Leben ist ein Lernen und man lernt mit jedem 2- und 4-beinigen Klienten und im Austausch mit KollegInnen und Vertretern anderer Berufsgruppen laufend dazu. Natürlich sind auch meine eigenen beiden Pferde ganz besondere Lehrmeisterinnen für mich.

Sofern es mir möglich ist, versuche ich auch auf verschiedenen Seminaren und Weiterbildungen meinen Horizont zu erweitern, da der direkte Zugang zu einigen Themen noch mehr Einblick liefert als sich damit in der Theorie zu befassen (meine Fachbibliothek ist mittlerweile schon recht umfangreich).
Hier ein Auszug der von mir besuchten Ausbildungen und Seminare:

2019
Wochenendseminar Tierschutzkonforme Sachkunde Hundewissen mit in- und ausländischen Hundespezialistinnen

2018
Wochenendseminar mit Maren Diehl – Gebrauchspferdehaltung
Intensive Beschäftigung mit unterschiedlichen Methoden aus dem Bereich Bewegungstraining (z.B. Franklinmethode, Meyners, Alexandertechnik,…)

2017
Webinar „Rationsberechnung bei Pferden“  (Unabhängige Futtereratung Constanze Röhm)
3 monatige Weiterbildung „Digitale Kompetenzen Werkstatt“ (Frauenberufszentrum Klagenfurt)

2016
Weiterbildungen bei Claudia Benedela (La Yarda – ganzheitliches Pferdetraining)
Wochenendseminar mit Maren Diehl – „Biotensegrity“

2015
Wochenendseminar mit Maren Diehl – „Lebendige Biomechanik und Faszienfunktion I“
Oktober 2015 – April 2016 Teilnahme an der Ausbildung zum Diplomierten Gesundheitstrainer Wirbelsäule (Die neuen Akademien, Villach)
vet-webinare (VetMed Wien): „Equines Metabolisches Syndrom“ sowie „Das Equine Cushing Syndrom“
Tagesworkshop „Die funktionelle Anatomie des Pferdevorderbeines – eine Übersicht“ mit Dr. Peter Kübber (Tierarzt, Spezialgebiet Orthopädie)
laufend Weiterbildung bei Claudia Benedela (La Yarda – ganzheitliches Pferdetraining)

2014
Start der laufenden Weiterbildung bei Cladia Benedela (La Yarda – ganzheitliches Pferdetraining)
Ausbildung zur Futterexpertin für Pferde bei Dr. Christina Fritz (Health Balance Center, CH)
4-tägiges Praktikum bei Souel Maleh (IGFP, Equiprodenta) zum Thema Pferdezähne
2-tägiges Seminar „Strukturelle Verbindungen des Kiefers mit dem Oberarm und dem Kreuzbein“ der Seminar-Reihe „Funktionelle Anatomie des Pferdes“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

2013
Wochenendseminar mit Margrit Coates (Hands on Healing)
Wochenendworkshop MASTERSON METHOD™
Zertifizierungskurs Aromatouch™-Technique
Tagesworkshop Aroma Touches für Pferde mit Susan Schuh

2012
Cranio Sacrale Energiearbeit
am Pferd bei Nadja Bacchi (Linguatouch)
Cranio Sacrale Energiearbeit Mensch bei Nadja Bacchi (Linguatouch)

2007-2012
Wochenendkurs bei Antje Bandholz inklusive Sattelseminar
Wochenendkurs „Das gesunde Barhufpferd“ bei Mag. (FH) Sandra Fencl
Workshop „Tellington TTouch – Wellness für ihr Pferd“ bei Mag. Martina Simmerer
Wochenendkurs „Hoof Care Basic I“ bei Hörby Mende

Universitäre Ausbildung, beruflicher Werdegang

seit 2013
Selbständige Tätigkeit als Tier- und Humanenergetikerin

2012

Abschluss des Universitätslehrgangs „Qualitätssicherung im chemischen Labor“ an der Montanuniversität Leoben

2009
Abschluss des Studiums „Lebensmittel- und Biotechnologie“ (Diplomarbeit zum Thema: „Absorption natürlicher Antioxidantien durch die humane Kolonkarzinom Zelllinie Caco-2“) an der Universität für Bodenkultur in Wien

2003 – 2016
Beschäftigung in einer akkreditierten Prüfstelle für Lebensmittelanalytik in Oberösterrich, zuerst als Diplomandin, später als technische Angestellte im Bereich Laboranalytik, Mikrobiologie und Sensorik, zuletzt als Qualitäsmanagementbeauftragte und zuständig für die EDV-Belange.